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Nachlese – CDU-Wanderung vom 11.10.2020

Anknüpfend an die in den letzten Jahren wiederbelebte Tradition der „CDU-Wanderung“, traf sich eine Gruppe von CDU-Mitgliedern mit Partnern, Freunden und Gästen zum gemeinsamen Wandern auf heimischer Markung. Ausgangspunkt war diesmal die „Station Lichtenstein“ auf der Albhochfläche, deren Bezeichnung auf den hiesigen ehem. Bahnhof zurückgeht. Hier konnte der Vorsitzende des Gemeindeverbands, Marco Gass, wieder 15 Teilnehmer, darunter unseren Bundestagsabgeordneten Michael Donth, sowie den Kreisvorsitzenden Manuel Hailfinger und seine Stellvertreterin Ann-Cathrin Müller begrüßen. Eine kleine Gruppe starte bereits eine Stunde früher und hat sich zu Fuß aus Unterhausen zum Treffpunkt aufgemacht.
Nach einer kurzen Begrüßung, und einer zur Zeit obligatorischen Unterweisung zum Infektionsschutz, übernahm unser Werner Gumpper, die weitere Leitung der Wandergruppe.
Begonnen hat er dann mit allgemeinen Informationen zum Wohngebiet „Traifelberg“ und zur Geschichte der Eisenbahn im und über das Echaztal hinaus. In diesem Rahmen wurde auch der alte Lockschuppen, mit den erkennbaren Resten einer Drehscheibe, welche manuell bedient werden musste, besichtigt.

Nur „einen Steinwurf entfernt liegt die „Schanz“, eine ehem. Wehranlage, welche während des 30jährigen Krieges die 1631 von Süden vorrückenden feindlichen Truppen aufhalten sollte.
Nun ging es durchs Naturschutzgebiet „Greuthau“, was das eigentliche Thema der Wanderung war. Dabei handelt es sich um eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Bereits 1938 wurde das ca. 192ha große Gebiet, welches komplett auf Honauer Markung liegt, durch eine Verordnung unter Naturschutz gestellt. Dabei beschreibt das Greuthau die reizvolle und charakteristische Landschaft der Schwäbisch Alb. In diesem geschützten Bereich werden die Besucher mit der kargen Schönheit von Wacholderheiden inmitten großer Weidenbuchen, Baumgruppen, Heckstreifen sowie seltenen Blumen belohnt. Dieses artenreiche Vegetationsmuster bedarf jedoch immer wieder umfangreichen Pflegemaßnahmen, um ein “Zurückdrängen“ der gefährdeten Arten durch eine zunehmende Verbuschung vorzubeugen.

Ein weiterer Höhepunkt waren, mitten im Wald gelegen, die Überreste eine Ski-Sprungschanze welche bis in die 30er Jahre zum Trainieren und für Wettkämpfe genutzt wurde.
Wirklich bemerkenswert waren die profunden und unterhaltsamen Ausführungen von unserem Tour-Guide Werner, welche angereichert durch persönliche Erlebnisse, teils zurück bis zu seiner Kindheit, die Teilnehmer informierten.
Leider wurde die Wandergruppe dann von einem Regenschauer eingeholt, weshalb der Rückweg zum Ausgangspunkt abgekürzt wurde.
Der Abschluss fand auf dem Hof unseres Vorstandsmitglied Werner Gumpper statt, wo sich die Möglichkeit einer Betriebsbesichtigung bot. Hier präsentierte Gumpper seine Betriebsabläufe sowie seinen umfangreichen Fuhrpark bevor die Veranstaltung mit einem kleinen Ständerling im Freien, den seine Frau Susanne vorbereitet hatte, ausklang.
Herzlichen Dank an die ganze Familie Gumpper!

(maga)